Sie müssen angemeldet sein, um Verstösse melden zu können.
Alle Beiträge
Beitrag schreiben
3
Der aktuelle Streit in der FDP um das Bankgeheimnis zeigt, wie abhägnig viele Parlamentarier von Firmenmandaten sind. Für eine Weissgeldstrategie setzen sich vor allem die finanziell unabhängigen Unternehmer ein, während die anderen FDP-Parlamentarier brav die kurzfristigen Interessen der Banken vertreten.
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

0
Zeigt mir eure Löhne und zeigt mir eure Ausgaben. Wenn ihr nichts zu verstecken habt, so sollte dies auch kein Problem sein.

Im Kleinen fängt alles an.

Wer meint, dass politische Lobbys nur ein Ding der SVP ist, der täuscht sich.

Die politischen Kämpfen zwischen Links und Rechts gehen massiv auf die Nerven und verurschachen nur Extremstellungen.
4 Kommentare
Verstoss melden
zeig mir dein Gesicht und deine Haltung: Rückgratslose Gespenster haben in der Politik nichts verloren.
Nur mit klaren, für allen dieselben, Regeln kann es zu einem fairen Game zwischen verschiedenen Mannschaften kommen. Wie im Sport gibt es halt auch in der Politik "natürlich" Ungerechtigkeiten. Damit müssen wir umgehen lernen. Das aller Letze (weit hinter einseitigen extremistischen Haltungen) was wir für eine einigermassen funktionierende Zukunft brauchen können sind Zyniker ohne Inhalt und Profil!
Denise Bähler - kandidiert für Grossrat Bern, EVP 22. Februar 2010 Verstoss melden
Warum spielt das für Sie eine derart grosse Rolle. Muss man zu einer Partei gehören, damit die Stimme gehört wird? Ich vertäufle keine Partei, ich will nur diskutieren.

Was wollen Sie mit Rückgratslose Gespenster sagen?
Wen meinen Sie mit Zyniker ohne Inhalt und Profil?

Was ich sagen will/wollte:
Optimal und rein idealistisch gesehen wäre Transparenz in jedem Bereich positiv. Da bin ich absolut einverstanden.

Praktisch gesehen geht das nicht auf. Betrachten Sie zum Beispiel eine Scheidung an… in den meisten Fällen finden beide Parteien, sie ziehen den Kürzeren und würden ungerecht behandelt. Wenn wir also alles offen legen würden (Löhne, Abgaben, Spenden, Arbeitsort, Pensum,..) würde das nicht nur die Privatsphäre verletzen, sondern auch zu ungesundem Vergleichen kommen, sprich zu Unzufriedenheit.
Matthieu J - Parteilos 23. Februar 2010 Verstoss melden
Hier geht es einzig um Transparenz in der Politik, nicht bei Herr und Frau Schweizer. Und natürlich sollen auch Politiker eine Privatsphäre haben dürfen. Es geht nur darum zu wissen, von wem sie bezahlt werden.
David H - Piraten 23. Februar 2010 Verstoss melden
Ich kann Ihnen dahingehend zustimmen, dass Transparenz wirklich ein wundervolles Wort ist. Es sagt gleichzeitig so viel und auch nichts und wird gerade deshalb so inflationär benutzt.

Es wird einfach aus Ihrem Votum nicht ganz klar, ob es nun ironisch gemeint ist oder ob Sie wirklich mehr Offenheit in der Politik fordern. Selbstverständlich brauchen Sie keine Parteizugehörigkeit, aber es mutet doch etwas seltsam an, wenn jemand, der wie Sie weder einen ganzen Namen noch ein Bild veröffentlicht, von den Politikern Transparenz fordert.

Voll und ganz kann ich hinter der Aussage stehen, dass uns Extrempositionen nicht weiter bringen und dass auch andere Kreise als die SVP Lobbying betreiben. Es sollten aber alle offen legen, von wem sie bezahlt werden. Ich zum Beispiel werden durch die Firmen z-grafix und z-arts gesponsert. Da es sich bei beiden jedoch um meine eigenen Einzelfirmen handelt, dürfte ich damit aus dem Schneider sein.
Hannes Zaugg-Graf - kandidiert für Grossrat Bern, SP 23. Februar 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

3
Ein riesiges Übel der Politk. Da nehmen einige Kreise zu massiv Einfluss - die Finanzierungen müssten transparent gemacht werden, nur so sieht man, wer welche Strategien verfolgt.
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

5
Jede Partei sollte die Parteispenden offen legen können. Diejenige welche dies nicht kann, hat etwas zu verheimlichen.
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

5
Wir haben schon lange kein volksnahes Milizparlament, sondern Interessenverbände, die sich als Parteien ausgeben, deswegen ja zur vollen Transparenz!
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

7
Schliesslich wählt es Parlamentarier, die alle nur das Beste für unser Land wollen, diesen Grundsatz teilweise aber etwas vergessen, sobald gewisse Lobbisten den Geldbeutel öffnen.

Parteispenden müssen daher unbedingt offen gelegt werden.

Die meisten demokratischen Länder kennen eine solche Offenlegungspflicht und das ist auch richtig und wichtig. Privatsphäre hin oder her, aber hier geht es um nichts mehr, als um eine transparente Demokratie, in welcher die Wählerinnen und Wähler von der Politik erwarten, dass diese IHRE Interessen und nicht jene von finanzstarken Gruppierungen vertritt. Die Wählerinnen und Wähler sollen daher auch die Möglichkeit haben, dies überprüfen zu können!
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

9
Damit die Wählerinnen und Wähler wissen, wer mit wem verbandelt ist, müssen nicht nur VR-Mandate offengelegt werden. Wir brauchen endlich Transparenz bei der Parteienfinanzierung.

Es ist an und für sich nichts direkt gegen Parteispenden der Wirtschaft einzuwenden. Nur müssen diese auch offengelegt werden. Nur dann werden die Wählerinnen und Wähler wissen, wen sie wirklich wählen.

Es gäbe mehrere denkbare Optionen. Einerseits könnten beispielsweise alle Spenden über 10 000 Franken öffentlich gemacht werden müssen; oder die Parteienfinanzierung wird vom Staat übernommen, und Spenden sind nur noch eingeschränkt möglich.
8 Kommentare
Verstoss melden
Die Piratenpartei macht übrigens alle Spenden über 500 Franken öffentlich.
David H - Piraten 10. Februar 2010 Verstoss melden
Bei der SP können Sie ins Sekretariat marschieren und danach fragen ;)
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 10. Februar 2010 Verstoss melden
Zum Glück haben wir solche Probleme nicht... ;-D Ein Register wäre fein - denn ich möchte auch nicht extra ins Sekretariat der SP marschieren. Das wäre doch ein langer Marsch ;-D
Bruno Habegger - kandidiert für Grossrat Bern, GLP 10. Februar 2010 Verstoss melden
ist ja glich beim bahnhof ;)
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 10. Februar 2010 Verstoss melden
Gut, ein Problem müssten wir dann noch lösen: Den Unterschied zwischen Parteispendentransparenz-Hinterziehung und Parteispendentransparenz-Betrug.
Hannes Zaugg-Graf - kandidiert für Grossrat Bern, SP 18. Februar 2010 Verstoss melden
Ist doch einfach: Hinterziehung ists, wenns vergessen geht. Also wenn die SVP vergisst, dass ihr z.B. die UBS Geld gespendet hat, hinterzieht sie und verliert z.B. bei den nächsten Wahlen als Strafe 5%. Bei Betrug, also Vorsatz, verliert sie ihre Bundesratssitze und wird auf 5 ParlamentarierInnen verkleinert. Ist doch ganz einfach :)
Da wir aber in der Schweiz sind, wird der zweite Fall eh nei eintreffen ;)
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 18. Februar 2010 Verstoss melden
Sag das nicht. Einen halben haben sie schon verloren. Und den Besten hat man nicht wiedergewählt (sorry, nach ihrer Terminologie "abgewählt").
Hannes Zaugg-Graf - kandidiert für Grossrat Bern, SP 18. Februar 2010 Verstoss melden
Ach, da kommt das gemeine, mitleidlose in mir raus, das mir der Kapitalismus anerzogen hat (oder so :)
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 18. Februar 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

2
Ich denke, der Artikel, auf den sich dieser Thread bezieht, ist ein wenig überspitzt. Die Transparenz ist gegeben mit dem Interessenregister, die Höhe der Mandate ist dabei nicht ausschlaggebend. Ich finde den Zustand jetzt nicht so schlecht, im Prinzip nach jeder nachschauen, woran man bei Politiker XY ist, aufgrund welcher Interessenbindungen er seine Entscheidungen fällt. Und abgesehen davon, denke ich, dass es teils sehr nützlich ist, wenn Unternehmen ihre Sicht so ein wenig einbringen können, denn wie auch in dem Artikel beschrieben, sind die Politiker Milizpolitiker und können sich nicht bei jedem Thema 100%ig auskennen. Ausserdem ist keiner der Politiker gezwungen, den Anweisungen der Lobbyisten Folge zu leisten, wenn Sie nicht seinen Vorstellungen entsprechen.
2 Kommentare
Verstoss melden
Die Unternehmen bringen Ihre Sicht schon mindestens genügend mit ein, indem viele UnternehmerInnen sich gleichwohl auch als ParlamentaroierInnen betätigen! Wir haben schonlange kein volksnahes Milizparlament, sondern Interessenverbände, die sich oft als Parteien ausgeben, deswegen ja zur vollen Transparenz!
Alma Redzic - Junge Grüne 14. Februar 2010 Verstoss melden
Die Frage ist doch, ob die Parlamentarier eine Entschädigung oder eher eine Bestechung erhalten. Im Parlamentsregister sieht man das leider nicht.
Lukas Harder - kandidiert für Grossrat Bern, BKW 23. Februar 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

7
Wir haben ein Glaubwürdigkeitsproblem in der Politik
Durch Offenlegung der Politiker, ihrer Ämtli und Verwaltungsratssitzen vor der Wahl, ist jedem Wähler klar welchen Interessenvertreter er wählt.
2 Kommentare
Verstoss melden
Und wenn der Politiker die Mandate erst nach der Wahl angeboten bekommt?
David H - Piraten 10. Februar 2010 Verstoss melden
Die Offenlegung der Mandate vor der Wahl ist ein erster Anfang.
Die Politiker sollen sich auch nach der Wahl daran halten, denn sie müssen schliesslich bei der Wiederwahl erneut ihre Unabhängigkeit beweisen.

Damit wird die Glaubwürdigkeit der Politik gestärkt und dieser Vorschlag kann nur im Interesse jedes Politikers sein.

Gygax Marcel - kandidiert für Grossrat Bern, CVP 10. Februar 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

9
7 Kommentare
Verstoss melden
Unter "volle Transparenz" verstehst du sehr wahrscheinlich die komplette Offenlegung der Nebeneinkünften und somit die Bekanntgabe der Mandatseinkünfte aller National- und Ständeträten. Oder?

Kannst du bitte die "Begrenzung der Nebeneinkünfte" etwas genauer erläutern?
- Wie willst du Einkünfte begrenzen?
- Wo willst du die Höhe ansetzen? Höhe des Einkommens oder Anzahl der Mandate?
- Was erwartest du von einer Begrenzung der Nebeneinkünfte konkret?


Meine Meinung dazu: Ja zur Transparenz, nein zur Begrenzung.
Seb B - Piraten 9. Februar 2010 Verstoss melden
Firmen und Verbände sollen Parlamentarier nicht mit überbezahlten Berater- und VR-Mandaten kaufen können. Ich will Volksvertreter und nicht Konzernvertreter als Parlamentarier. Ich will keine Eugen Davids im Parlament (siehe oben verlinkter Magazin-Artikel). Ich will nicht mit meinen Krankenkassenprämien die Blockierung von Gesundheitsreformen bezahlen. Transparenz allein reicht nicht, um das zu verhindern.

Man müsste meiner Meinung nach bei der Höhe des Einkommens (Total oder pro Mandat) ansetzen. Z.B.: Die Nebeneinkünfte eines Parlamentariers dürfen maximal 40’000 CHF betragen.
David H - Piraten 9. Februar 2010 Verstoss melden
Ich denke kaum, dass das klappt / klappen kann. Wenn du die Einkünfte beschränkst wird das Geld einfach anders deklariert, ich bin sicher, unsere Politiker sind da kreativ genug. Stimme darum Sebs «Ja zur Transparenz, nein zur Begrenzung» zu.
Stefan Ott - Piraten 10. Februar 2010 Verstoss melden
Ich bezweifle auch, dass eine Begrenzung der Nebeneinkünfte die Lösung ist. Zumal sich die Frage dann auch stellt, was die Haupteinkunft ist. Ist z.B. ein Nationalrat VR Präsident einer grösseren Firma/Holding in der Schweiz, ist alleine dieses Mandat oftmals mit mehr als 40'000.- bezahlt.
Transparenz ist aber für mich zwingend!
Christoph Jeanneret - kandidiert für Grossrat Bern, GLP 14. Februar 2010 Verstoss melden
Ich finde nicht, dass es zu viel verlangt ist, dass Parlamentrier mit gut bezahlten Nebenjobs (oder gar Hauptjobs) auf einen Teil dieses Lohnes zu Gunsten von mehr Unabhängigkeit verzichten.
David H - Piraten 15. Februar 2010 Verstoss melden
Eine Begrenzung würde nichts bringen, man beginnt dann andere Deklarationen für das Geld, welches über diese Grenze geht, zu finden.
Die Transparenz ist aber anzustreben, schliesslich sollten doch unsere Politiker nichts vor dem Volk zu verstecken haben, wenn sie wirklich Volksvertreter sind.
Matthias Müller - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 16. Februar 2010 Verstoss melden
Ich bezweifele einfach sehr, dass Transparenz allein etwas an der Käuflichkeit der Politiker ändert.

Ich denke schon, dass eine Einkunftsobergrenze durchsetzbar ist. Wenn die Politiker ihre Einkünfte falsch deklarieren würden, würden sie ihre Karriere aufs Spiel setzen.
David H - Piraten 16. Februar 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.